Nördliche Luisenstadt: Rundgang am Spreeufer

Gemeinsam mit Anliegern und interessierten Bürgern fand am 28. Oktober 2014 eine öffentliche Begehung des Spreeufers in der Nördlichen Luisenstadt zwischen Schillingbrücke und Jannowitzbrücke statt. Dabei informierten Mitarbeiter des Koordinationsbüros und Anrainer über die örtlichen Gegebenheiten sowie realisierte und geplante Projekte am Spreeufer. Der Rundgang ist Bestandteil eines Planungs- und Bürgerbeteiligungsverfahrens zur öffentlichen Erschließung des Spreeufers mit durchgängigem Uferweg.


Dank der Mitwirkung vieler Anlieger konnten der Rundgang über fast alle Abschnitte am Spreeufer geführt werden. Vertreter der Spreefeld-Genossenschaft, des Tee-Pee-Lands und der Mietergenossenschaft Rungestraße 20 stellten ihre Projekte und ihre Ideen zur Entwicklung des Spreeufers vor. Auf dem Weg verwies der Historiker Eberhard Elfert auf zahlreiche Spuren der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen, die heute noch am Spreeufer zu finden sind. Dazu gehören u. a. ein Stück der Hinterlandmauer an der ehemaligen Eisfabrik und ein Bootsbunker, der heute von der Spreefeld-Genossenschaft genutzt wird. Dank der Kooperation mit Vattenfall konnte auch das Spreeufer auf dem Werksgelände des Heizkraftwerks Mitte besichtigt werden. Kraftwerksleiter Thomas Funke erläuterte den Betrieb des Heizkraftwerks und führte über den bereits Mitte der 1990er Jahre hochwertig hergestellten Uferweg, u. a. mit Kunstobjekten und beheizten Bänken.


Mit den Erkenntnissen der Vor-Ort-Situation soll nun das weitere Planungs- und Beteiligungsverfahren beschritten werden. Neben der Planentwicklung unter Beteiligung der Anlieger und Bürger gehören dazu auch flankierende Maßnahmen wie die Flächensicherung durch Bebauungsplanverfahren, Untersuchungen zur Uferbefestigung und zum Baugrund sowie die laufende Biotopkartierung.


Impressionen zum Rundgang am Spreeufer:


     
 
     
 
             
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