Fakten
Thema Sanierung der Einrichtung
Finanzierung Städtebaulicher Denkmalschutz
Gesamtkosten ca. 1,2 Mio. €
Baukosten ca. 1,0 Mio. €
Zeitplanung Planung 2018 / Baubeginn 2019


Kita Trauminsel

Die Kita Trauminsel befindet sich in der Schmidstraße 2 und betreut Kindern im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Insgesamt verfügt die Kita über Kapazitäten von 78 Plätzen. Sie wird am Standort seit 2005 vom Träger Forum soziale Dienste GmbH im Auftrag des Jugendamts Mitte betrieben.

Zustand und Erneuerungsbedarf

Erste Baumaßnahmen wie die Erneuerung der Fußböden, Leitungen und Elektro, die Aufbereitung der Fenster, die Trockenlegung der Mauer und der Ausbau von zwei Bädern wurden bereits in Eigenleistung des Trägers sowie mit Unterstützung aus Mittel des Kitasanierungsprogramms (KSSP) durchgeführt.

 

Das zweigeschossige Gebäude weist dennoch einen sanierungsbedürftigen Zustand auf. Es sind Feuchtigkeitsschäden durch das durchfeuchtete Kelleraußenmauerwerk vorhanden. Die Fassade, das Dach und die Kellerdecke sind nicht gedämmt und auch die Fenster- und Türanlagen entsprechen nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen. Ein Erneuerungsbedarf besteht ferner in der Küche, da diese weder eine Lüftungsanlage (nur Abluft) besitzt, noch ein Fettabscheider vorhanden ist. Darüber hinaus laden auch die Außenanlagen nur bedingt zum Spielen und Verweilen ein. Die Freiflächen sind zum größten Teil mit Gehwegplatten versiegelt sowie mit Sandspielflächen ausgestattet. Es fehlt es an Spielgeräten und Grünflächen.

Geplante Maßnahmen

Zur weiteren Qualifizierung des Gebäudes und der pädagogischen Arbeit sind Gebäudesanierungs- und Freiflächenverbesserungsmaßnahmen notwendig. Neben der energetischen Sanierung der Gebäudehülle bestehen insbesondere dringende Instandsetzungsarbeiten und Ausstattungsverbesserungen in der Trocknung und Abdichtung des Kellers, der Erneuerung des Küchen- und Eingangsbereiches, des Austausches der Fenster und Türen, der Ertüchtigung der Gartenanlage sowie der Erweiterung des Spielangebots.

Kosten und Finanzierung

Die Finanzierung der beabsichtigten baulichen Sanierungsmaßnahmen erfolgt mit Fördermitteln in Höhe von rund 1,2 Mio. € im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Die vorbereitenden Untersuchungen beginnen im Jahr 2018, sodass mit dem Baubeginn voraussichtlich 2019 zu rechnen ist.