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Provisorischer Spreeuferweg

Der erste Meilenstein für einen öffentlich nutzbaren Spreeuferweg ist geschafft! Zwischen Michael- und Schillingbrücke wird ab 2022 eine provisorische Wegeanlage für den Fuß- und Radverkehr angelegt.

Spreeufer Holzuferblock

Als ein erster Schritt zur Erschließung des Spreeufers für die Öffentlichkeit wird ab Herbst 2022 ein Wegeprovisorium für den Fuß- und Radverkehr im Holzuferblock gebaut. Hierfür wird derzeit die Ausführungsplanung erstellt und ein Verfahren für die Konzeption und Gestaltung der Geschichtsinseln wird vorbereitet.

Die bauliche Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich zwischen Schillingbrücke und Wilhelmine-Gemberg-Weg. Der zweite Bauabschnitt ist zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Michaelbrücke wird nach Fertigstellung des Bauvorhabens Michaelkirchstraße 22/23 realisiert. Die Herstellung, Bewirtschaftung und Unterhaltung des Wegeprovisoriums hat das Bezirksamt Mitte an die STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH als externen Maßnahmenträger übergeben.

Bereits im Jahr 2020 hat STATTBAU in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekturbüro gruppe F eine Machbarkeitsstudie für einen provisorischen Spreeuferweg erarbeitet. Die Ergebnisse der Studie wurden im August 2021 bei einer öffentlichen Führung vorgestellt. Das Gestaltungskonzept umfasst folgende Leitlinien:

  • Herstellung der öffentlichen, barrierefreien Durchwegung
  • behutsamer Umgang mit bestehenden Gegebenheiten und Nutzern
  • zurückhaltende „provisorische“ Gestaltung
  • uferfern, weitestgehender Vegetationserhalt
  • Information und Einbindung vorhandener Denkmale

Die Herstellungskosten für das Provisorium belaufen sich schätzungsweise auf 2,7 Mio. Euro. Zur Kostendeckung sind der Einsatz von bezirklichen Einnahmen aus sanierungsbedingten Ausgleichbeträgen vorgesehen.

Info-Banner zum provisorischen Spreeuferweg, 2021

Bootshaus, 2019

Hinterlandsmauer