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Bärenzwinger

Denk.Mal.Kunst. – Der Bärenzwinger soll als öffentlicher Kulturstandort langfristig erhalten und gesichert werden. Hierzu sind denkmalgerechte Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erforderlich.

Damit der Bärenzwinger langfristig als öffentlicher Ort für zeit­genössische Kunst des Fachbereichs Kunst, Kultur und Ge­schichte erhalten bleibt, sind ein Raumnutzungskonzept und denkmalgerechte Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude sowie dessen Außenbereichen notwendig. Im Zuge dessen werden die baulichen Weiterentwicklungspotenziale des Kulturdenkmals ab 2022 durch eine Machbarkeitsstudie ermittelt. Hierbei werden auch das für den Standort erstellte Raumnutzungsprogramm und die entwickelten Visionen des 2020 stattgefundenen öffentlichen Expertenforums einbezogen. Im Anschluss an die Machbarkeitsstudie die Auslobung eines architektonischen Realisierungswettbewerb geplant. Eine Umsetzung des Siegerentwurfs ist ab 2025 unter Einsatz von Städtebauförderungsmitteln angestrebt.

Seit September 2017 wird der Bärenzwinger als kommunaler Kunst- und Kulturort durch das Amt für Weiterbildung und Kultur genutzt. Durch Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen werden Bezüge zur kulturellen Stadtentwicklung, Berlin-Geschichte und Gegenwartskunst hergestellt und vermittelt.

Das ursprünglich 1899 als Straßenreinigungsdepot und Bedürfnisanstalt vom Architekten Ludwig Hoffman erbaute Gebäude wurde 1938/39 zum Bärenzwinger umgebaut. Bis zum Herbst 2015, als die letzte Stadtbärin Schnute eingeschläfert wurde, beherbergte der Bärenzwinger im Köllnischen Park für fast achtzig Jahre mehrere Generationen von Braunbären, dem Berliner Wappentier.

Bärenzwinger, 2019 © BA Berlin-Mitte

Bärenzwinger Außenflächen, 2019 © BA Berlin-Mitte

Bärenzwinger, 2019 © Trevor Lloyd